Aufstieg

  • von Stockach:

    Gehzeit 2-3h, Taschenlampen empfohlen.
    Gut ausgeschildert geht es entlang des Sulzlbaches vorbei an Bauernhöfen und nach dem letzten Haus, der so genannten „Klause“ steiler bergauf den Forstweg entlang. Man kann bereits die Löcher im Fels erkennen, welche zu den Felstunneln gehören, durch die der Weg bald darauf führt. Die Tunnel sind eine der Attraktionen des Sulzltals. Es werden Stirn- oder Taschenlampen empfohlen. Weiter über Almwiesen wird es wieder flacher. Auf den Weiden begegnet man sowohl Milchkühen, als auch Wildtieren wie Murmeltier, Gams, Hirsch oder Reh. Begleitet von Kuhglocken und Murmeltierpfeifen wandert man gemächlich Richtung Talschluss. Ab dem „großen Stein“ wird es nochmal steil und nach 25 Serpentinen kündigt die „Gott-sei-Dank-Kurve“ das nahe Ziel an.

  • von Kaisers:

    Gehzeit 4-5h, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
    Vom Edelweißhaus in östliche Richtung an einem Schuppen und zwei Quellfassungen  vorbei. Nach der 2. Quellfassung nach rechts abbiegen und rechtshaltend der Markierung folgen. Durch den Hochwald vorbei an Lawinenverbauungen und nach dem Baumbestand dem Weg nach rechts folgen. Unterhalb der Mutte bis zum 1. Hinweisschild auf ca. 2000 m gehen. Dort mündet die Wegvariante über den Wilden Kaiser ein, die aber deutlich länger ist. Durch einen Wiesenrücken  in östlicher Richtung den Markierungen folgen bis zum Abzweig zum Hahnleskopf. Dort weiter Richtung Osten zu der bereits sichtbaren Scharte des Falmedonjochs. Der Abstieg beim Falmedonjoch wurde aktuell 2015 neu angelegt und mit Stahlseilen versichert. Trotzdem ist bei Nässe größte Vorsicht und Trittsicherheit geboten. Im unteren Teil des Joches quert der Weg den Jocheinschnitt nach Süden. Hier Vorsicht bei weiteren Begehern oberhalb: Steinschlaggefahr. Von dort in einem leichten Gegenanstieg auf die Kuhköpfe und auf dem neuen Weg zuerst in südöstliche, dann in nordwestliche Richtung in den hinteren Grund des Sulztal absteigen. Am sog. Großen Stein mündet der neue Weg in den Normalzustieg vom Sulztal zur Frederik-Simmshütte ein.


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